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Cradle to Cradle® - von der Wiege zur Wiege

denken in Kreisläufen

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von © EPEA Switzerland GmbH

Die Idee

Das Cradle to Cradle® Design definiert und entwickelt kreislauffähige Produkte.

Das bedeutet: Es gibt keine Abfälle, alles ist zugleich Nährstoff!

Damit sind gemeint technische Nährstoffe durch Recycling oder biologische Nährstoffe durch Kompostierung. 

Im Unterschied zum konventionellen Recycling bleibt die Qualität unseres Rohstoffs über mehrere Produktlebenszyklen erhalten

und für die BAYONIX® BOTTLE werden ausschließlich „als sicher bewertete Chemikalien“ eingesetzt.

 


Die Natur als Vorbild

Die Natur als Vorbild spiegelt sich laufend in der Entwicklung eines Cradle to Cradle® Produktes:

Blühende Bäume im Frühling sind nur scheinbar Verschwendung.

Aus wenigen Blüten entstehen neue Bäume.

Alle Blüten, die nicht der Vermehrung dienen, fallen zu Boden und werden zu Nährstoffen für andere Organismen.


Die Natur als Vorbild. Jedes einzelne Blatt dient wieder als Nährstoff.

Die 2 Systeme: biologischer und technischer Kreislauf

BIOLOGISCHER KREISLAUF

Die BAYONIX® BOTTLE kann in den biologischen Kreislauf, wo ein neues Verfahren der industriellen Kompostierung das Material wieder in Nährstoffe (Humus) verwandelt.

Dies dauert nur wenige Wochen und ist auch  noch wirtschaftlich, was nachgewiesen wurde. Es bleiben weder Schadstoffe noch Mikroplastik zurück.

 

Dabei wird sie zu biologischen Nährstoffen zersetzt und fördert biologische Systeme wie z.B. Pflanzenwachstum.

Die nachwachsenden Rohstoffe und Substanzen sind dann wiederum Basis für neue Produkte.


TECHNISCHER KREISLAUF

Die BAYONIX® BOTTLE kann wieder zurück in den technischen Kreislauf, wo sie zu einer neuen Flasche recycelt wird.

Dafür muss nur das Material zerkleinert werden und schon kann es wieder zu einer neuen BAYONIX® verarbeitet werden.

 

Die unternehmerischen und wettbewerbsabgrenzenden Vorteile: 

Das Cradle to Cradle® Konzept macht Risiko-, Einkaufs- und Prozessmanagement transparent.

Es ermöglicht die Kosten für Wirtschaft, Umwelt und den sozialen Aspekten kalkulierbar und profitabel zu gestalten.

Cradle to Cradle®optimiert die Wirtschaftlichkeit im gesamten Wertschöpfungszyklus.


Themendiskussionen

Cradle to Cradle® erfordert einen Paradigmen Wechsel zum heute überwiegenden Cradle to Grave Ansatz. Weg vom linearen Denken zum Denken in Kreisläufen. In zahlreichen Gremien finden weltweit angeregte Diskussionen statt. Nachfolgend einige komplementäre Themen zu Cradle to Cradle®.

 


Cradle to Cradle® vs. Nachhaltigkeit

Cradle to Cradle® und Nachhaltigkeit

Ökobilanzen

 Cradle to Cradle®: Ökobilanzen
Cradle to Cradle®: Ökoeffizenz und Ökoeffektivität

Ökoeffizenz und Ökoeffektivität

Die Bezeichnungen “Öko-Effizienz” und “Öko-Effektivität” werden häufig gleichsinnig und gleichbedeutend benutzt. Es gibt jedoch einen bedeutsamen Unterschied:
Die Ansätze zur Öko-Effizienz berücksichtigen vorwiegend quantifizierende Parameter, welche Probleme beschreiben, die es zu minimieren gilt (z.B. Emissionen von Treibhausgasen). Öko-Effektivität hingegen bezieht darüber hinaus auch qualifizierende Parameter ein (z.B. das Einsetzen von Kohlendioxid als Nährstoff).

 


Circular Economy Denkansatz

Circular Economy Denkansatz

Die „Circular Economy“ analysiert die Wirtschaftlichkeit des Recyclings in der Wertschöpfungskette mit dem Ergebnis Rohstoffe zum Recyclingpreis aus den wiedergewonnenen Rohstoffen im Massenstrom zu generieren. Cradle to Cradle® definiert ein qualitativ erhaltendes, wirtschaftlich fundiertes Cycling in der Wertschöpfungskette. Durch die Wiederverwertung der Rohstoffe der kreislauffähigen Cradle to Cradle® Produkte, können die Rohstoffe im Idealfall zum ursprünglichen Anschaffungspreis eingesetzt werden. Falls Aufbereitungs- oder Reinigungskosten anfallen, sind die Materialkosten deutlich geringer als der betr. Marktpreis.


Die 4. Dimension: vom linearen zum zyklischen Materialkreislauf

Produktdesign basiert traditionsgemäß auf der Optimierung der Funktionalität (technische und ästhetische Leistungsfähigkeit) und der Herstellungskosten.Üblicherweise werden drei Dimensionen eines Produktes betrachtet: Höhe, Länge und Breite bzw. Leistung, Ästhetik, Preis. Ein Produkt ist aber eingebettet in Materialströme, die sich entlang eines vorgezeichneten Pfades bewegen, der mit der “Entnahme” beginnt, über die “Herstellung” führt und mit dem “Fortwerfen” – mit Abfall – endet, solange nicht der Erhalt von Ressourcen als zusätzliches Merkmal der Produktqualität angenommen wird.Cradle to Cradle®Design integriert systematisch die Produktions- und Distributionskette, sozusagen die “Zeit”, als vierte Dimension einer Produktqualität. Materialien werden in verschiedenen Stadien entlang dieser Ketten umgewandelt und modifiziert. Somit wird ein bisher linearer Materialfluss in einen zyklischen umgewandelt. Auf diese Weise bleibt der Wert aller Materialien in biologischen oder technischen Kreisläufen erhalten.

Die Differenzierung: Qualität gleich Quantität

Cradle to Cradle® Design überträgt das Prinzip “Qualität gleich Quantität” auf industrielle Systeme. Materialien und Materialflüsse werden so entworfen, dass sie für die Regeneration und Erhaltung ihrer biologischen und technischen Quellen förderlich und nutzbar sind. Dieser Ansatz befreit von der gegenwärtigen Verpflichtung, nachteilige Umweltauswirkungen vermindern, reduzieren oder verlangsamen zu müssen.


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